No risk no fun: Wenn Dummheit wehtut

Ob Zaunpfahl, Minigolfschläger oder Kehrblech – mein Gesicht ist zwar nicht magnetisch, strahlt jedoch schon immer eine enorme Anziehungskraft aus. Natürlich tut es meinen Freunden immer sehr leid, wenn sie rein zufällig ihr Sportgerät in meiner Visage bugsieren. Und natürlich ändern diese Zwischenfälle nichts an unserer Einstellung, durch dick und dünn zu gehen.

Ich habe wohl einfach das Talent, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Zumindest wenn man auf Narben und ausgeschlagene Zähne steht. Mancher Rapper wäre sicher neidisch beim Anblick meines Augenbrauen-Cuts oder dem kleinen Mal neben meinem Mundwinkel, das mir zu einem „schelmischen Grinsen“ verhilft, wie ein Freund es gerne nennt.

Doch nicht nur fremdverschuldete Entstellungen zeichnen meinen Körper. Da ich Wert auf eine ausgewogene Ernährung lege, kommt es nicht selten dazu, dass mein Arm beim Herausnehmen der Speisen aus dem Ofen diesen oder das Backblech streift. Während ich wenig später die Pizza (oder den legga Backfisch, hmm) genieße, rollt dann schon mal die eine oder andere Träne die Wange herunter. Nicht zuletzt aus Ärger über meine eigene Dummheit. Dass ein Ofen in Benutzung zu erhöhten Temperaturen neigt, sollte ich mittlerweile eigentlich – wortwörtlich – verinnerlicht haben.

Seit fünf Jahren bin ich übrigens, die Begegnungen mit dem Backofen mal ausgenommen, unfallfrei. Doch die nächste Laterne folgt bestimmt.

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